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| Europäischer Gerichtshof stärkt deutsche Glücksspielregelung |
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- Letzte Zweifel am Glücksspielstaatsvertrag ausgeräumt
- Ausländische Sportwetten bleiben in Deutschland illegal
- Glücksspielmonopol in Portugal rechtmäßig
Zufrieden zeigte sich Erwin Horak, Präsident der Staatlichen Lotterieverwaltung Bayern und Vorsitzender des Rechtsausschusses des Deutschen Lotto- und Totoblocks mit dem heute veröffentlichten Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) zum Glücksspielwesen. Es stärkt die Nationalstaaten in der Europäischen Union. Die Richter entschieden, dass die Dienstleistungsfreiheit bei Glücksspielen sehr wohl eingeschränkt werden darf. Die EU-Staaten dürfen Glücksspiele im Internet verbieten, weil beim Internet anders geartete und größere Gefahren des Betrugs und andere Straftaten bestünden.
Gegenstand des Verfahrens (C-42/07) vor dem EuGH war die gesetzliche Regulierung von Sportwetten in Portugal. Konkret ging es um die Zulässigkeit eines Gesetzes, nach dem eine gemeinnützige Einrichtung das alleinige Recht hat, in Portugal Lotterien und Sportwetten anzubieten. Die Mitgliedsstaaten können nach dem Urteil des EuGH selbst entscheiden, wie sie diesen Bereich regulieren. Die in einem Mitgliedsstaat erteilte Glücksspielerlaubnis muss von den anderen Mitgliedsstaaten nicht anerkannt werden. Ausländische Sportwetten bleiben damit in Deutschland weiterhin illegal.
Schon mehrmals hatten die Europarichter in den vergangenen Jahren betont, dass Beschränkungen im Glücksspielbereich aus ordnungspolitischen Gründen zulässig sein können. Auch das Bundesverfassungsgericht hat die Rechtmäßigkeit des Glücksspielstaatsvertrages bereits am 14. Oktober 2008 sowie am 20. März 2009 ausführlich behandelt und bestätigt.
"Es bestehen nun überhaupt keine Zweifel mehr an der europarechtlichen Zulässigkeit des deutschen Glücksspielstaatsvertrages. Den noch ausstehenden deutschen Verfahren sehe ich sehr zuversichtlich entgegen", sagte Erwin Horak. "Die heutige Entscheidung ist ein weiteres Signal an die Bundesländer, dass sie auf dem richtigen Weg sind. Das Urteil ist zudem ein schwerer Schlag für die kommerzielle Glücksspielindustrie. Ein unregulierter Glücksspielmarkt ohne Grenzen mit reiner Gewinnorientierung der illegalen Anbieter ist mit dem heutigen Tag vom Tisch", so Horak weiter.
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| Glück durch die GlücksSpirale: |
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Sieben Glücksrentner und mehr als 57 Millionen Euro für das Gemeinwohl
Magdeburg, 15. Januar 2009 - Mit fast 57,5 Millionen Euro Einnahmen aus dem Losverkauf hat die Rentenlotterie GlücksSpirale des Deutschen Lotto- und Totoblocks im Jahr 2008 erneut vielen gemeinnützigen Vorhaben in ganz Deutschland finanziellen Rückhalt geben können. Dem Sport, dem Denkmalschutz und der Wohlfahrtspflege kamen jeweils mehr als 14,4 Millionen Euro (2007: 12,9) zugute. Dieses Geld erhalten die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, der Deutsche Olympische Sportbund und die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege. Der vierte, gleich hohe Teil der Fördersumme geht an Organisationen, die auf Länderebene in den Bereichen Natur- und Umweltschutz, Sport- und Kulturförderung, Suchtbekämpfung oder Kirche gemeinnützig tätig sind. Die gesamte Fördersumme wuchs 2008 im Vergleich zum Vorjahr um fast zwölf Prozent.
Während es für diese Gewinner der GlücksSpirale nicht erst des glücklichen Zufalls bedurfte, brachte Fortuna sieben Spielteilnehmern mit der richtigen siebenstelligen Gewinnzahl den Volltreffer. Sie gewannen mit ihren Losen die lebenslange Sofortrente und können jetzt Monat für Monat die mindestens 7.500 Euro aus der "Rentenkasse" der Lotterie genießen. Weiteren 79 Glückspilzen brachte der 100.000-Euro-Gewinn in der zweithöchsten Gewinnklasse die Chance auf mehr finanzielle Sicherheit oder die Erfüllung größerer Wünsche. Insgesamt schüttete die Lotterie über 76 Millionen Euro große und kleine Gewinne aus.
Mehr als 40 Millionen Lose der "GlücksSpirale" wurden im Jahr 2008 bundesweit verkauft, der Spieleinsatz betrug fast 201 Millionen Euro (2007: ca. 190 Millionen). Das ist ein Anstieg gegenüber dem Vorjahr von 5,8 Prozent.
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| Millionäre bei LOTTO Thüringen - Rückblick 2008 und 2007 |
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Im vergangenen Jahr konnte LOTTO Thüringen gleich fünf Gewinne über der magischen Grenze von einer Million Euro auszahlen. Damit erhöhte sich der "Club der Millionäre" auf 54 seit Gründung des Unternehmens im Jahr 1991. Gezählt werden bei dieser Statistik ausschließlich die Anzahl der Gewinne der jeweiligen Gewinnklasse, nicht jedoch die Anzahl der Personen, die sich einen Millionengewinn teilen. So wurden am 5. April 3.070.000 € im Spiel77und am 26. April 1.050.068,20 € im LOTTO 6aus49 von je einer größeren Tippgemeinschaft gewonnen. Da passt die Redewendung "Glück verdoppelt sich, wenn man es teilt." Ein weiterer Millionär wurde am 6. September im LOTTO 6aus49 gekürt - 1.150.439,40 €. Mit der Zusatzlotterie Spiel77 wurden am 12. Juli 2.870.000 € und am 22. Oktober 1.370.000 € gewonnen.
Im Jahr 2007 wurden vier Millionengewinne erzielt, darunter der größte Einzelgewinn in Thüringen. Der bislang höchste Jackpot im LOTTO 6aus49 erreichte am Mittwoch, 5. Dezember die Summe von rund 45,3 Millionen Euro. Drei Spielaufträge waren mit den in der Ziehung der Gewinnzahlen gezogenen sechs Richtigen und der richtigen Superzahl registriert, darunter einer von einer kleinen Tippgemeinschaft aus Thüringen. Dieser war exakt 15.127.486,00 Euro wert. Eingesetzt hat die Spielgemeinschaft 12,00 € inklusive Bearbeitungsgebühr.
Wenn die Thüringer den kalkulierten Flirt mit Fortuna eingehen, dann ist für sie die erste Adresse LOTTO Thüringen. Jörg Schwäblein, Geschäftsführer, nennt als einen der Gründe: "Die hohe Akzeptanz unseres Unternehmens als Originalanbieter der Thüringer Staatslotterien und Wetten ist auch auf unseren Anspruch zurückzuführen, unseren Kunden maximale Sicherheit zu gewährleisten. Das beginnt mit geschultem Personal in den 750 LOTTO Annahmestellen und setzt sich bei allen mit dem Spiel verbundenen Prozessen fort."
Die erfolgreiche Zertifizierung LOTTO Thüringens nach dem internationalen Standard für Informationssicherheit ISO 27001 und dem lotteriespezifischen Sicherheitsstandard der WLA (World Lottery Association) durch das Prüfungsinstitut BSI (British Standards Institution) spiegelt dies wider.
Mit 24 Mio. Spielaufträgen nah bei Fortuna Im vergangenen Jahr haben die Thüringer ca. 24 Millionen Spielscheine ausgefüllt und für ihre Glückstipps und Wettvorhersagen rund 130 Millionen € eingesetzt. Nach wie vor ist der Klassiker unter den Lotterien - LOTTO 6aus49 - auch das beliebteste Spiel der Thüringer. Rund zwei Drittel des gesamten Spieleinsatzes werden für die Hoffnung auf die sechs Richtigen ausgegeben.
28 Mio. Euro für das Gemeinwohl Die abgestimmte Produkt- und Servicepalette bietet für jeden Spielinteressierten etwas Passendes. Und ein Großteil der Gelder, die mehr als 50.000 Thüringer per Dauerspiel - dem Abo von LOTTO - oder direkt in einer der 750 LOTTO Annahmestellen Thüringens ausgeben, dient der Förderung karitativer, sozialer, sportlicher und kultureller Zwecke sowie dem Umwelt- und dem Denkmalschutz; mehr als 28 Millionen € im Jahr 2008. Jörg Schwäblein: "Wer spielt, möchte auch gewinnen. Aber die Tatsache, dass das Gemeinwohl zwischen Kyffhäuser und Rhön durch LOTTO Mittel gestärkt wird, gibt jedem Glückstipp bei LOTTO Thüringen besonderes Gewicht."
63 Mio. Euro Gewinne für die Thüringer Rund 50 Prozent der Spieleinnahmen wurden als Gewinne ausgeschüttet; im vergangenen Jahr fast 63 Millionen €. Gleich fünf Hochgewinne über der magischen Grenze von einer Million € waren dabei. Insgesamt konnte LOTTO Thüringen so schon 54 Millionengewinne seit seiner Gründung im Jahr 1991 auszahlen, inklusive zweier Gewinne der Sofortrente der Lotterie GlücksSpirale. So wurden 3.070.000 € im Spiel77und 1.050.068,20 € im LOTTO 6aus49 von je einer größeren Tippgemeinschaft gewonnen. Da passt die Redewendung "Glück verdoppelt sich, wenn man es teilt."
Weitere Millionäre wurde im LOTTO 6aus49 gekürt - 1.150.439,40 € - sowie mit der Zusatzlotterie Spiel77 - 2.870.000 € und 1.370.000 €.
Über je 70.000 € mit Spiel77 freuten sich sechs Thüringer; 92mal wurden 7.000 € gewonnen. Die andere Zusatzlotterie, Super6, brachte sechs Spielteilnehmern einen Gewinn von je 100.000 €; 88mal wurden 6.666 € gewonnen. Dreimal konnte der Gewinn von je 100.000 € der zweithöchsten Gewinnklasse der Lotterie GlücksSpirale ausgezahlt werden. Weitere Großgewinne in den Lotterien KENO und Tele-BINGO sowie Einzelgewinne in Höhe von jeweils mehreren Hunderttausend € im LOTTO 6aus49 vervollständigen die eindrucksvolle Bilanz. Auch bei den Sonderauslosungen wurden aus Spielteilnehmern glückliche Gewinner. Beispielsweise wechselten 21 PKW, darunter drei Audi A4, fünf BMW 318i Touring, ein BMW 118d und 3 BMW Mini one, den Besitzer, und wurden Geldgewinne im Gesamtwert von mehr als 830.000 € ausgeschüttet.
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| LOTTO Thüringen warnt: |
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Telefonwerbung ist verboten!
Immer wieder werden Personen mit unseriösen Anrufen zum Thema Glücksspiel belästigt. Auch in Thüringen ist dies der Fall. Der Anrufer meldet sich auf eine Art, die dem Angerufenen glauben machen will, er würde mit einem Mitarbeiter der staatlichen Lottogesellschaft des jeweiligen Bundeslandes sprechen. Ziel des Anrufes ist es, unter verschiedenen Vorwänden persönlich sensible Daten wie beispielsweise die Bankverbindung des Angerufenen in Erfahrung zu bringen.
LOTTO Thüringen warnt: Diese Anrufe werden nicht von der staatlichen Lotteriegesellschaft des Freistaates Thüringens vorgenommen. Wir distanzieren uns ausdrücklich davon.
"LOTTO steht nicht hinter solchen Anrufen und lehnt diese ab. Wir werben nicht telefonisch um Kunden und verlangen schon gar nicht fernmündlich eine Bankverbindung", erklärte Dr. Friedhelm Repnik, Geschäftsführer der Staatlichen Toto-Lotto GmbH Baden-Württemberg und Federführer des Deutschen Lotto- und Totoblocks (DLTB). "Von ungebetenen Anrufen und ähnlichen unlauteren Geschäftspraktiken haben wir uns seit jeher fern gehalten", so Repnik weiter.
Zudem gilt: Jede Form von Telefonmarketing im Bereich Glücksspiel ist seit 1. Januar 2008 untersagt. Im Glücksspielstaatsvertrag (GlüStV) regelt § 5 (3) "Werbung für öffentliches Glücksspiel ist . über Telekommunikationsanlagen verboten."
Deshalb möchten wir an dieser Stelle eindringlich davor warnen, am Telefon die Bankverbindung und andere Daten bekannt zu geben und sich möglicherweise zur Teilnahme am Spiel überreden zu lassen. Lassen Sie sich Unterlagen zusenden, wenn Sie wirklich glauben, dort besseres zu bekommen als beim staatlichen LOTTO, dem Originalanbieter von LOTTO 6aus49, Spiel77, Super6, GlücksSpirale, TOTO, OODSET und Tele-BINGO. Fragen Sie nach, welche Firma konkret hinter den Anrufen steht und auf welcher rechtlichen Basis Sie belästigt werden, denn dies ist wie beschrieben verboten!
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