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Dabei sein ist alles - wer kennt nicht den geflügelten Satz und lebt nicht selbst gelegentlich danach. Aber dennoch gibt es Ausnahmen, denn manche Dinge sind für Kinder und Jugendliche nicht erlaubt. Alkohol, Zigaretten und durchgefeierte Nächte ohne die eigenen Eltern an der Seite, sind tabu. Aus gutem Grund, gilt es doch, Heranwachsende vor Situationen zu schützen, deren Konsequenzen für sie leicht zur Überforderung werden. Deshalb gibt es den Jugendschutz und deshalb ist die Teilnahme an Gewinnspielen, Lotterien und Wetten erst ab 18 Jahren erlaubt. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir zu jungen Glücksrittern das Spiel nicht ermöglichen und dass wir Ausweiskontrollen durchführen, wenn uns ein Kunde zu jung für die Teilnahme an den von uns durchgeführten Lotterien und Wetten erscheint.
Aber auch Erwachsene sind gefährdet wenn sie glauben, nicht Glück sondern Strategie, Wissen und tiefgründige mathematische Analysen führen letztlich zum Gewinn. Dem ist nicht so! Lotterien und Wetten sind Glücksspiele. Wer glaubt, durch übermäßiges Spiel einen Gewinn erzwingen zu können, begibt sich auf den falschen Weg. In unseren LOTTO Annahmestellen halten wir zur Erstinformation deshalb einen Handzettel zur Suchtprävention bereit. Denn Vorsorge heißt, Verantwortung zu übernehmen, um Schäden zu vermeiden!
NEU: Chat-Sprechstunde zur Glücksspielsucht
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung erweitert Beratungsangebot
Mit der Einführung einer Chat-Sprechstunde erweitert die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) ihr Internetangebot zur Prävention von Glücksspielsucht. Das Beratungsangebot richtet sich an Menschen, die an Glücksspielsucht erkrankt sind oder die erste Probleme mit ihrem Glücksspielverhalten wahrnehmen. Ebenfalls können Angehörige von Glücksspielsüchtigen dort professionelle Hilfe finden.
Jeden Donnerstag zwischen 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr steht eine psychologische Therapeutin als Expertin Rede und Antwort. Unter www.spielen-mit-verantwortung.de werden die Besucher in das neue "virtuelle" Sprechzimmer geleitet, wo anonym und kostenlos individuelle Beratung stattfindet.
Die Chat-Sprechstunde ergänzt die bisherigen Präventionsangebote zur Glücksspielsucht, die die BZgA als Teil der nationalen Dachkampagne in Kooperation mit dem Deutschen Lotto- und Totoblock (DLTB) durchführt. Nach den Ergebnissen der Repräsentativerhebung der BZgA zum Glücksspielverhalten aus dem Jahr 2007 leben rund 100.000 glücksspielsüchtige Menschen in Deutschland. Bei 225.000 Menschen führt das Glücksspiel zu ernsthaften Problemen. Bereits jeder vierte Jugendliche im Alter zwischen 16 und 17 Jahren hat innerhalb der letzten 12 Monate schon erste Erfahrungen mit Glücksspiel um Geld gemacht, obwohl dies erst ab 18 Jahren erlaubt ist.
Für Menschen mit Glücksspielproblemen bietet die BZgA bereits seit längerem einen automatisierten Selbsttest an, mit dem sie ihr Glücksspielverhalten prüfen können. Über 3.500 Mal wurde dieses Internetangebot allein im Januar dieses Jahres in Anspruch genommen. Ebenfalls unter www.spielen-mit-verantwortung.de hat die BZgA ein Online-Ausstiegsprogramm entwickelt, das Betroffene über vier Wochen bei ihrem Ausstieg aus der Glücksspielsucht begleitet. Im letzten Jahr nahmen rund 100 Menschen am Programm teil, die Tendenz in diesem Jahr ist steigend.
Weitere Informationen:
» www.spielen-mit-verantwortung.de
Infotelefon zur Glücksspielsucht der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) Telefon: 0800 137 27 00 (Montag bis Donnerstag 10 - 22 Uhr, Freitag bis Sonntag 10 - 18 Uhr) Internet: http://www.bzga.de/
Fachverband Drogen und Rauschmittel e.V. Projekt GlücksSpielSucht Dubliner Straße 12 99091 Erfurt Tel: 0361/ 3 46 20 24
Eine Liste von Thüringer Beratungs- und Behandlungsstellen finden Sie hier (PDF-Datei, 40kb).
Durch den Ausdruck der Datei » Antrag auf Spielersperre (Selbstsperre) können Sie sich in ein übergreifendes Sperrsystem eintragen lassen. Weitere Informationen finden Sie in der PDF-Datei.
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